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Mittwoch, 1. Februar 2012

Gedicht #3


Hallo Freunde,
heute gibt es wieder ein neues Gedicht. Lange schon wollte ich es schreiben, nie hatte ich den richtigen Antrieb oder die richtigen Ideen.
Ich hoffe das heute entstandene Ergebnis gefällt euch. Viel Spaß beim Lesen :)

Spontän (für Linda <3)

Warum zögerst du,
und denkst nur, statt zu handeln?
Warum machst du nichts,
und versinkst stattdessen in Wehmut und Ohnmacht?
Wer braucht Pläne,
wenn er frei entscheiden kann?

Habe den Mut,
Risiken einzugehen.
Stelle dich neuen Situationen und Gefahren.
Gewinne Erfahrung.

Was ist eine einzelne Entscheidung?
Sieh die Welt global.
Mach‘ dir das Leben durch eine einzelne Frage
nicht zu einer sinnlosen Qual.

Sei spontan und lebensfroh.
Auch eine falsche Entscheidung,
wird dein Leben nicht zerstören.
Drum zögere nicht
und handle
spontän!

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

Lio

Mittwoch, 21. September 2011

Mir fällt kein passender Name ein


Hallo Freunde,
momentan befinde ich mich irgendwie in einem Schreibwahn. Die heutige Kurzgeschichte ist schon die zweite in ziemlich kurzer Zeit – für meine Verhältnisse.
Die Idee dazu ist mir, wie immer, abends gekommen, als ich im Bett lag.
Ich hoffe ihr findet an der KG gefallen, am Wochenende werden auch wieder Beiträge folgen, die wohl nichts mit eigenen Werken zu tun haben.

Der Schrei

Stell dir vor, du sitzt einfach da. Du denkst an nichts. Stell dir vor, der Moment, in dem du dich befindest, ist ganz friedlich. Stell dir vor, plötzlich wird dieser Frieden zerstört. Durch einen Schrei. Einen lauten Schrei, der tief in deinen Kopf eindringt. Er lässt dich nicht los. Du spürst ihn ganz deutlich. Er beherrscht deinen Kopf. Stell dir vor, einer wie du es bist ist gerade gestorben. Du siehst es nicht, dennoch bist du dir seinem Tod bewusst. Er fährt durch dich hindurch. Es fühlt sich so an, als hätte es dich selbst getroffen. Du versuchst dem Schrei zu entkommen. Panisch bewegst du dich in alle Richtungen gleichzeitig. Doch du findest keinen Ort, der dich von den Schmerzen befreien könnte. Vom Wahnsinn besessen, den das Geschrei auslöst, machen sich deine Glieder selbstständig. Deine Bewegungen werden unkontrolliert.
Und nun stell dir vor du blickst von oben auf das, was geschehen ist. Stell dir vor, du siehst den Mörder deines Freundes. Stell dir vor du bist eine Fliege.


Gute Nacht, Freunde.

Lio

Mittwoch, 14. September 2011

Short Story

Hey guys, today a new post in English, for my special English speaking friends :) It’s a short story I wrote some days ago.
Hope you’ll like it.

Survive Life

The man went out of his house. He walked on the street. He did not see the truck. The driver did not see the man. In the last moment he could avoid the crash. The man breathed deeply. “I survived”. Then he went on.
He wanted to skydive today. He booked flight and a parachute. Then he entered the plane. In the air the door was opened. He jumped out. He flew for a while. Then he wanted to open the parachute. But it got stuck. Time was running. He still fell down. Eventually the parachute opened. Just in time. He landed on the ground. “I survived”. He drove home.
In the evening his wife left him. He loved her. She went away. He was sad. For a long time. But he found a new one. He got over his former wife. He was not sad anymore. “I survived.”
He kept living. Until his death. He got old.
He survived everything. Nevertheless he died.


That’s all folks ;)

Lio

Donnerstag, 8. September 2011

Neue lyrische Ergüsse


Gestern habe ich mich spontan zuhause mal daran gemacht, eine kleine Kurzgeschichte zu schreiben. Der Einfall dazu kam mir total zufällig, als ich etwas Bestimmtes dachte. Was das ist, werdet ihr sicherlich merken, wenn ihr das kleine Werk lest.
Jetzt jedenfalls viel Spaß dabei:

ÜberLeben (für Maddi)

Ein Mann ging aus dem Haus. Er lief auf die Straße. Den LKW sah er nicht. Der Fahrer sah den Mann zu spät. Er konnte im letzten Moment ausweichen. Der Mann atmete aus. „Ich hab’s überlebt.“ Dann ging er weiter.
Er wollte Fallschirmspringen gehen. Er reservierte sich einen Platz. Dann bestieg er das Flugzeug. In der Luft wurde die Tür geöffnet. Er sprang hinaus. Er flog eine Weile. Dann wollte er den Fallschirm öffnen. Doch der hatte sich verhakt. Sekunden vergingen. Er fiel weiter. Dann öffnete sich der Fallschirm doch noch. Gerade noch rechtzeitig. Der Mann landete auf der Erde. „Ich hab’s überlebt“. Er fuhr nach Hause.
Am Abend verließ ihn seine Frau. Er liebte sie. Sie ging. Er trauerte. Lange Zeit. Doch fand er eine neue. Er kam über die alte hinweg. Er trauerte nicht mehr. „Ich hab’s überlebt“.
Er lebte weiter. Bis zu seinem Tod. Er war alt geworden.
Er hatte alles überlebt. Dennoch starb er.


Lio

Montag, 5. September 2011

Nura…was?!?


Hallihallo Leserschaft,
seitdem ich diesen Blog gestartet habe und Freunden davon erzählt habe, tauchte oft die Frage auf „Was ist denn Nurathan?“
Nun, um dieser Frage zu beantworten bedarf es einer kleinen Erklärung. Als ich etwa 12 Jahre alt war fing ich gerade damit an, Fantasy-Bücher zu lesen. Zu jener Zeit las ich übrigens gerade die Trilogie Spellforce von Uschi Zietsch. Außerdem zockte ich auch gerne Fantasy-Spiele. Nun, wie dem auch sei, ich dachte mir wie toll es eigentlich wäre, selbst ein Buch zu schreiben. Mit sowas kann man ja gerne auch mit 12 Jahren anfangen^^
Also machte ich mich an die Arbeit, schrieb drauflos, die Geschichte entstand nicht etwa vorher im Kopf sondern beim Schreiben – vielleicht nicht das beste Verfahren, aber einem 12jährigen reicht das offenbar. Angelehnt an das PC-Spiel Spellforce sollte auch in meinem Buch die Welt aus Inseln bestehen – eine Idee, die ich mittlerweile verworfen habe, klappt ehrlich gesagt nicht so wirklich. Die Insel, auf der der Hauptcharakter Dakan lebt, hieß Nurathan. Ich musste im ersten Kapitel echt Fantasie beweisen, weil ich mir ungeahnt viele Namen für Personen und Orte ausdenken musste.
Nun, die heiße Schreibphase bei diesem Projekt geriet leider ins stocken. Mit zunehmendem Alter griff ich mir mehr und mehr an den Kopf, was ich damals so fabriziert hatte an Lesestoff. Ein Buch zu schreiben ist für einen 12jährigen wahrlich keine leichte Aufgabe. Dennoch will ich irgendwann auch daran weiterschreiben, auch wenn so gut wie alles (stark) überarbeitet werden muss. Dann heißt eben nicht mehr die Insel sondern das Land, in dem die Menschen wohnen, Nurathan.

Ich hoffe diese kleine Erklärung wird die Fragen zum Blognamen beantwortet haben. Sollte ich plötzlich grandiose Einfälle für die Fortsetzung des Buches haben, wird dieses natürlich fortgesetzt. Eventuell landen auch Passagen davon hier auf dem Blog. Ansonsten geht es natürlich künstlerisch auch wieder mit Gedichten und Kurzgeschichten weiter :)

Soweit von mir, ich bin raus.

Lio

Donnerstag, 9. Juni 2011

New Poem

Hey Guys,
today for some very special friends of mine my latest poem in English. I wrote that one like one month ago, hope you'll enjoy it

My thoughts are with you

Thoughts can take us away
away from what is real.
They take us to unknown places
and people we love.
They create everything and nothing
not the slightest breeze of a shadow –
they are illusion.
We know that
but our fantasy is limitless.
He knows it
but in his thoughts he is already at another place.
She knows it
but in her thoughts she is already in her future.
I know it, too
but every evening
my thoughts are with you.

I wish you a wonderful evening and do not stay awake too long, tomorrow is still school ;)

Lio

Donnerstag, 2. Juni 2011

Männertag

Hey liebe Leser,
heute präsentiere ich euch ein weiteres Gedicht von mir. Eigentlich wollte ich dieses auch zum Poetry Slam vortragen, aber daraus wurde ja, wie ihr wisst, leider nichts. Viel Spaß erst einmal damit.


In Gedanken bei dir

Gedanken tragen uns fort,
fort von dem, was wirklich ist.
Sie bringen uns an fremde Orte
und zu Menschen, die wir lieben.
Sie schaffen alles und doch nichts.
Nichts den Hauch eines Schattens –
sie sind Illusion.
Wir wissen dies,
und doch ist unsere Fantasie grenzenlos.
Er weiß es,
und doch ist er in Gedanken an einem anderen Ort.
Sie weiß es,
und doch ist sie in Gedanken in ihrer Zukunft.
Auch ich weiß es,
und doch bin ich jeden Abend
in Gedanken bei dir.


Irgendwie fallen mir meine Ideen für Gedichte immer abends ein, wenn ich im Bett liege ;)

Wie ihr wisst, ist heute ja Männertag. Ich bin sehr gespannt, ob die Innenstadt noch voller sein wird als gestern bzw. ob das durch den Kirchentag überhaupt möglich ist. Ich allerdings werde mich heute nicht betrinken gehen (jedenfalls habe ich das nicht vor), sondern mich anderweitig vergnügen. Wie verbringt ihr den Männertag in der Regel?

Hier noch Foto Nr. 4 des Projektes:

Für den Bro mit dem Nachnamen Büttner - leider heißt die Straße Paul-Büttner-Straße, aber ich denke und hoffe das passt schon ;)

Ich werde mich jetzt wieder auf die Socken machen, um meinen diem möglichst ausreichend zu carpen.
Schönen Feiertag.

Lio

Samstag, 14. Mai 2011

Poetry Slam

Wie hatte ich mich auf diesen Abend gefreut. Zum ersten Mal konnte ich einer größeren Menge drei meiner selbstgeschriebenen Werke präsentieren. Aufgeregt war ich nicht, der Tag stand am Abend zuvor unter einem guten Stern. Ich war mir sicher, es würde toll werden.
Der aufmerksame Leser wird bereits gemerkt haben, dass der Konjunktiv die ersten Zeilen beherrscht. Leider muss ich ihn an dieser Stelle verwenden, da aus dem erhofften Auftritt leider nichts wurde. Am gestrigen Morgen war ich nämlich krank. Unverhofft und unerwartet. So ließ ich die Schule mal ausfallen und damit eben leider auch einen Auftritt.
Um in diesem Beitrag trotzdem etwas präsentieren zu können, folgt die Kurzgeschichte die ich vorgetragen hätte, wenn ich nicht krank gewesen wäre – Konjunktiv finde ich toll :)


Fünfzehn

An der ersten Haltestelle stieg er ein. Er setze sich auf einen Platz in der Mitte des Busses. Dieser setzte sich langsam wieder in Bewegung. Der Mann zog den Reißverschluss seiner Jacke hinunter, jedoch nur so weit, dass man nicht sehen konnte, was sich darunter verbarg. Er machte ein angestrengtes Gesicht, als er die anderen Menschen um sich im Bus ansah. An der zweiten Haltestelle stiegen weitere Leute ein und es würden noch mehr werden, das wusste er. Er betastete den Gurt um seinen Oberkörper, mit dem die Bombe befestigt war. Er würde sie zünden, das war sein Auftrag. Würde er ihn erfüllen und somit Ungläubige eliminieren, würden zweiundsiebzig Jungfrauen im Paradies auf ihn warten. An den Haltestellen drei, vier und fünf stieg niemand ein oder aus. Er freute sich auf das Paradies, auf die Schönheit und den Frieden, die dort herrschen würden. Angst hatte er nicht. Er wusste, es würde nicht wehtun, er würde es gar nicht spüren. An der sechsten Haltestelle stieg eine junge Frau mit einem kleinen Kind auf dem Arm ein. Es sah ihn kurz an und lächelte ein Kinderlächeln. Er lächelte zurück. Zum ersten Mal hatte er Zweifel an seinem Auftrag. Wie konnte ein so junges Kind ein Ungläubiger sein? Glaubte es überhaupt etwas? Und wenn, wusste es dann, an wen oder was es glaubte, oder hatte man es ihm nur so beigebracht? Würde er für den Tod eines solch kleinen Wesens verantwortlich sein? Wieder betastete er den Gurt. An der Bombe befanden sich zwei Knöpfe. Einer für den Auslöser, ein zweiter, um die Bombe zu entschärfen – für den Notfall, falls er in Schwierigkeiten geriet und sie schnell loswerden musste. Entschärft konnte sie auf den Boden fallen, ohne vielleicht doch zu detonieren. Drei Haltestellen dachte er darüber nach, bis er an der neunten war. Der Bus füllte sich immer mehr und war vom Stadtzentrum nicht mehr weit entfernt. Unter den neuen Fahrgästen befand sich ein Faschist. Er war nicht schwer zu erkennen, Leute wie er wollen als die erkannt werden, die sie sind. Missbilligend sah ihn der Rechte an. Ausländer raus! war wohl sein erster Gedanke. Den Mann kümmerte dies nicht weiter. Sein Entschluss stand fest. Solche Menschen müssen wirklich eliminiert werden und es gibt davon noch mehr, ob sie sich nun als solche zeigen oder nicht. Die meisten Menschen sind böse. Er würde seinen Auftrag erfüllen. Gefühle für ein ihm fremdes Kind durfte er als Gotteskrieger nicht empfinden. An der fünfzehnten Haltestelle würde er den Knopf für den Auslöser betätigen. An der dreizehnten Haltestelle wurde er zunehmend nervöser. Nicht, weil er Angst hatte, sondern weil er bald im Paradies sein würde. Nur noch zwei Haltestellen, dann war es soweit. An der nächsten stieg genau vor ihm eine Gruppe Kindergartenkinder ein. Die fröhlichen Gesichter grinsten ihn an. So viel Freude auf einmal hatte er noch nie gesehen. Ihm kamen fast die Tränen, bei der Vorstellung, Unschuldige zu töten. Ja, sie waren unschuldig. Sein Blick huschte wieder zu dem Faschisten. Und wieder zu den Kindern. Er wusste nicht, was er tun sollte. Der Name der fünfzehnten Haltestelle wurde schon angesagt. Als der Bus zum Stehen kam, betätigte er einen Knopf.

Meine erste und bisher einzige Kurzgeschichte, weitere sollen folgen.

Liebe Grüße, liebe Leser

Lio

Donnerstag, 21. April 2011

Poem in English

The poem I posted yesterday... in English.
For my sister Elyse <3 and Camille – another blogger :)

For a friend

Your smile
like a sunrise in my heart.
Your tears
so cold that they break it.
To love you would be too much,
to like you too little.
And so stay a friend
not more and not less than a friend.
Life is hard
and I sinkin mourning
But he reason is hidden for me.

Lio

Mittwoch, 20. April 2011

Poesie

Ich grüße euch liebe Leser.
Heute erscheint auf meinem Blog der erste kreative Text von mir. Es ist ein Gedicht, welches ich vor etwa einem halben Jahr geschrieben habe. Das Copyright dieses Werkes liegt bei mir. Dies wird auch für alle anderen eigenen Texte gelten, die ich hier veröffentliche. Wer das Gedicht gern für einen bestimmten Zweck verwenden will, muss mich vorher darüber informieren und sich von mir die Erlaubnis geben lassen.
Wie der Name des Gedichtes schon sagt, entstand es für eine Freundin, aber nun viel Spaß beim Lesen :)


Für eine Freundin

Dein Lächeln
wie ein Sonnenaufgang in meinem Herzen.
Deine Tränen
so kalt, dass es zerbricht.
Dich zu lieben wäre zu viel,
dich zu mögen zu wenig.
Und so bleibe ein Freund,
nicht mehr und nicht weniger als ein Freund.
Das Leben ist hart
und ich versinke in Trauer.
Doch der Grund bleibt mir verborgen.


Lio