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Dienstag, 7. August 2012
Sonntag, 29. Juli 2012
Sonntag, 22. Juli 2012
Ganz viel und noch mehr
In den vergangenen Wochen seit meinem letzten Blogbeitrag
ist viel passiert. Diese Erlebnisse möchte ich euch heute nach einer langen
Pause kurz schildern.
Ende Juni ging es für etwa meinen halben Jahrgang und
mich auf Abifahrt. Das Ziel: Lloret de Mar an der spanischen Mittelmeerküste.
Die Busfahrt hinzu dauerte so um die 26 Stunden und war
für viele ziemlich unerträglich. Endlich im Hotel angekommen ging es auf
Stadtbesichtigung oder an den nahegelegenen Strand.
Das Wetter war in den ca. 4 ½ Tagen, die wir in Lloret
waren stets sehr sonnig und warm. So entstand richtiges Mittelmeerfeeling.
Unser Reiseanbieter offerierte uns zahlreiche Unternehmungen, an denen wir
teilnehmen konnten. So fuhren einige mit einem Katamaran über das Meer, während
andere in einer abgelegenen Bucht feierten und kostenlose Drinks zu sich
nahmen, manch einer erkundete die etwa eine Stunde Busfahrt entfernte Stadt
Barcelona und wieder andere markierten sich beim Paintball. Fast alle Ausflüge
fanden an unterschiedlichen Tagen statt, sodass die meisten mehrere
Unternehmungen machen konnten.
Ich persönlich habe Barcelona besucht, wo ich von
spanischen Straßenverkäufern mit ihren Quietschegummies im Mund beinahe um den
letzten Nerv beraubt wurde, allein durch die Straßen auf der Suche nach einem
Einkaufszentrum lief und schließlich in einem „Gift Shop“ ein schönes Geschenk
für meine Freundin finden konnte. Barcelona ist wirklich eine Stadt zum Erleben
und ich kann jedem empfehlen, diese zu besuchen, wenn sich die Gelegenheit
bietet.
Des Weiteren entschied ich mich, Paintball zu spielen,
was eine wirklich interessante Erfahrung war. Schutzanzug, Markierer, Deckung
suchen, nach Gegnern Ausschau halten, feindliche Geschosse an einem
vorbeirauschen sehen und schließlich einen gegnerischen Spieler voll den Rücken
markieren. Klingt alles sehr actionreich, war für mich allerdings ein
ziemliches Geduldsspiel und auch einigermaßen nervenaufreibend. Markiert zu
werden ist außerdem nicht ganz schmerzfrei ;)
Als wir wieder zuhause waren stand die Verleihung unserer
Abiturzeugnisse schon kurz bevor. An diesem Tag sollten wir endlich das Papier
in den Händen halten, auch welches wir 12 Jahre lang hingearbeitet hatten. Festlich
gekleidet und mit einem entspannten Lächeln im Gesicht ging es an einem
Samstagmorgen in das Hörsaalzentrum der TU, wo wir unsere Zeugnisse bekamen.
Ich durfte als einer von vier Schülern eine Rede in einer Fremdsprache halten.
Schon Monate zuvor hatte mein Englischlehrer mir den Auftrag gegeben, eine Rede
für seine Fremdsprache zu halten. Die Rede ging gut von der Hand, ebenso wie
die gesamte Zeugnisausgabe.
Am Abend ging es dann auf den Abiball, wo wir alle erneut
festlicher bis festlicher zusammenkamen, um Fotos zu machen, zu essen und zu
tanzen. Dank meiner Freundin, die mich ein paar Tänze lehrte machte ich mit ihr
keine schlechte Figur auf dem Parkett.
Die nächste Station dieser Wochen hieß Berlin – Urlaub mit
meiner Freundin für fünf Tage. Sonntagmittag kamen wir in unserem Hotel am
Alexanderplatz an und konnten gleich in unser Zimmer gehen. Danach stand eine
Besichtigung der näheren Umgebung mit vielen Geschäften an. In den nächsten
Tagen besuchten wir einige der Sehenswürdigkeiten der Stadt, aßen Unter den
Linden Currywurst, fuhren ins verregnete Potsdam und ärgerten uns generell über
das oft sehr nasse Wetter.
Am Donnerstagabend kamen wir schließlich wieder bei mir
zuhause an und der Urlaub war somit vorbei.
Dies war eine grobe Zusammenfassung der Zeit, in der
keine neuen Beiträge von mir kamen.
In den nächsten Tagen werde jeweils einen Beitrag voller
Bilder der jeweiligen Zeit oder des Ereignisses posten.
Lio
Sonntag, 24. Juni 2012
Ab in den Urlaub
Hoffentlich hat jemand beim Lesen des Titels die Melodie
der „Ab-in-den-Urlaub“-Werbung im Kopf gehabt. Das hatte ich nämlich, als ich
mir den Titel ausgedacht habe ;)
Sooo, hiermit verabschiede ich mich nun für eine Woche
nach Spanien auf meine Abifahrt.
Ich hoffe, dass ich dann im Juli wenigstens zwei Themen
auf diesem Blog veröffentlichen kann, die ich schon lange hier mal ansprechen
will. Leider hatte ich im Juni entweder wenig Zeit, um mir wirklich mal
Gedanken über einen neuen Beitrag zu machen und den dann auch zu schreiben oder
ich hatte keine Lust. Ja, auch das gehört dazu, wenn man mit seinem Abitur
fertig ist und das Leben quasi in vollen Zügen genießen kann.
Hoffentlich könnt ihr mir das verzeihen, ich verspreche
auch, dass bald wieder mehr Beiträge mit höheren Qualitätsansprüchen kommen
werden :)
In diesem Sinne sage ich „Auf Wiedersehen“ und wir
sehen/lesen uns im Juli wieder.
Bis dahin.
Lio
Dienstag, 18. Oktober 2011
Guess who's back
Hallihallo, liebe Leserschaft.
Seit Freitagmorgen befinde ich mich wieder auf deutschen Boden, zurück aus England und in den Ferien.
Doch zurück zum Anfang dieser Reise. Am Freitag, den 07.10.2011, hatte ich wie alle Englandfahrer bereits nach der 5. Stunde Schluss. Ich verabschiedete mich von meinen Freunden und fuhr heim. Die meisten Sachen hatte ich schon am Donnerstag gepackt, sodass ich noch genügend Zeit hatte für England einen Adapter zu kaufen (den ich nicht brauchte) und um eine Freundin zu treffen <3
Etwa 17:15Uhr kam ich dann am Parkplatz unserer Schule mit einer gepackten Reisetasche, einem Rucksack, Essen und der Vorfreude auf die Reise an.
Die Busfahrt war wie erwartet nicht so spannend und aufregend. Dennoch hatten wir Spaß, mein IPod hat mir gute Dienste erwiesen.
Die Stimmung wurde erst etwas angeregter, als wir schließlich in Calais vor der Fähre standen, die uns nach Dover bringen sollte. Die Fahrt über Wasser dauert ca. 1:15h, wieder an Land machten wir uns auf den Weg nach Canterbury. Dort hatten wir etwa 2h Zeit die Stadt zu besichtigen und uns die Zeit zu vertreiben.
Ein Teeladen in Canterbury
Als wir wieder im Bus setzten wir unseren Weg Richtung Christchurch fort. Diesmal war die Fahrt von aufgeregten „Pony!!“-Rufen und ähnlichen sonderbaren Kommentaren geprägt, „Das sind Pferde, die sich als Kühe verkleidet haben. Es ist Pferdehalloween.“ Dazu sag ich mal nichts ;)
Etwa 16Uhr kamen wir am Treffpunkt in Christchurch an und hatten wir 2h Zeit, um uns zu vertun. Ab 18:30Uhr waren dann unsere Gasteltern bestellt, die Mutter meines Mitbewohners und mir kam freundlicherweise bereits sehr pünktlich.
Sie fuhr uns dann in unser neues Zuhause und kümmerte sich um das Abendessen. Max und ich machten uns mit unserem Zimmer vertraut.
Das Essen war während der Woche übrigens super. Man hört ja Geschichten über die Dinge, die Engländer so essen und die sind teilweise eher abschreckend, aber unsere Mutter hatte vor uns schon viele Gastschüler und machte dementsprechend kein typisches britisches Essen – wer weiß, vielleicht war es das ja doch, jedenfalls hat es immer geschmeckt :)
Montagabend. Lecker.
Sonntag war dann für uns der erste Ausflugstag. Mit dem Bus ging es auf die Insel Portland, auf der wir uns hier und da umschauten.
Superhomies
Als nächstes machten wir uns auf den Weg nach Weymouth und besichtigten deren Innenstadt. Dort gab es auch für die meisten zum ersten Mal den typisch englischen Snack Fish’n’Chips.
Auf dem Weg nach Weymouth hatten wir übrigens noch ein wenig Zeit an einem Steinstrand verbracht. Wer wollte, konnte sich einen dieser Steine mitnehmen.
Eine herrenlose Hose in Weymouth
Weymouth-Beach ;)
Die letzte Station an diesem Tag für uns war Durdle-Door. Dort, wo ehemals eine Höhle zu finden war, befindet sich heute ein riesiger Fels, der im Wasser steht.
Nach der Besichtigung dieses Felsen gingen wir noch eine Weile wandern und kamen schließlich an einem Parkplatz an, wo unser Bus schon auf uns wartete.
Am Montag ging es nach Stratford-upon-Avon, was zunächst eine Busfahrt von 3-4h bedeutete. Dort angekommen besuchten wir das RSC Theatre und sahen eine Vorstellung von Shakespeares „The Taming of the Shrew“, im deutschen „Der Widerspenstigen Zähmung“. Das Stück hat im mir Übrigen wirklich sehr gut gefallen.
Danach hatten wir wieder Zeit uns die Stadt anzusehen, welche unter anderem von einigen genutzt wurde, um Tee zu kaufen.
Da Stratford die Heimatstadt von Shakespeare ist, steht dort auch noch sein erhaltenes, „originales“ Haus von früher.
Nach dem etwas langen und eher ereignislosen Nachmittag in der Stadt ging es wieder zurück nach Christchurch bzw. Bournemouth.
Der Dienstag sollte maritim werden. Am Vormittag besuchten wir noch die Bournemouth Lecture School, in der uns unser Guide Jeffrey einen Vortrag über Shakespeare hielt. Anschließend fuhren wir nach Portsmouth, um das Schlachtschiff Victory von Lord Nelson aus der Schlacht von Trafalgar zu besichtigen.
Im Schiff machten wir außerdem noch eine Führung mit, bei der es leider nicht gestattet war, zu fotografieren. Sorry…
Als Entschuldigung hier ein Bild unseres Gasthundes :D
Rupert – für die Qualität des Bildes entschuldige ich mich^^
So, kommen wir zu Mittwoch, dem Tag, dem vermutlich alle am meisten entgegengefiebert haben. Es ging nach London.
Zuerst stand eine Standrundfahrt in unserem Reisebus mit Kommentator Jeff an. Dieser erzählte uns viel über die Stadt, die Sehenswürdigkeiten und nannte uns einige lustige Kuriositäten.
Nachdem die Besichtigung per Bus beendet war, durften wir auf eigene Faust die Stadt erforschen.
So machte ich mich mit drei Freunden auf den Weg, die Straßen Londons etwas unsicherer zu gestalten. Shops wurden geplündert, Mülltonnen angezündet … ach nein, die Krawalle sind ja vorbei. Nun, zumindest wurde einiges eingekauft. Für mich sprangen unter anderem diese zwei CDs heraus.
Hier ein original roter Londonbus, einer von den wirklich original alten.
Ein Straßenkünstler in Covent Garden.
„Jetzt müsste im Hintergrund nur noch eine Explosion zu sehen sein.“
Tower of Big Ben und House of Parliament
Zunehmend näherte sich die Uhrzeit allerdings jenem Zeitpunkt, an dem wir wieder am Bus sein sollten. Der Tag in London kann als erfolgreich, voller Leute und hungrig auf der Suche nach Essen beschrieben werden. Die Stadt ist definitiv einen Besuch wert und man kann sich neben den vielen Sehenswürdigkeiten auch sehr gut vertun.
Der anschließende Abend sollte er letzte bei unseren Gastfamilien sein. Donnerstagmorgen wurden bereits wieder die Koffer für die Heimreise in den Bus verladen.
Bevor die Fahrt am Donnerstag dann gänzlich angetreten wurde, hatten wir in Christchurch und Bournemouth jeweils noch einen Aufenthalt von 1:30 bzw. 2h. Diese wurde von mir genutzt, um eine Postkarte abzuschicken und mein letztes Geld auszugeben. Tatsächlich hat es mit der Hilfe eines Freundes perfekt geklappt, mir für 4,33₤ Essen und Trinken für die Heimfahrt zu kaufen.
Apfel-Holunder-Saft, sehr zu empfehlen
Bevor wir wieder an der Schule ankamen, stand erneut eine über 20stündige Fahrt an. Entsprechend froh waren wir dann alle, als wir in Dresden die Autobahn verließen und bald unsere Schule erblickten.
Diese Studienfahrt geht definitiv als einer meiner besten „Schulausflüge“ ein. Auch wenn die langen Fahrten im Bus teilweise anstrengend waren, so haben die positiven Erfahrungen in dieser Woche weit überwogen. England kann ich jedem empfehlen, sich anzuschauen. Die kleinen sympathischen Städte bieten eine gute Abwechslung zum Alltag bei uns. Auch die Landschaften auf der Insel sind sehr schön.
Ich hoffe dieser Reisebericht gibt einen guten Einblick in die Woche, die wir in England verbracht haben und ist nicht zu langatmig ;)
Damit verabschiede ich mich erst mal, macht’s gut, Freunde.
Lio
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Einmal Insel und wieder zurück, bitte.
N’Abend, liebe Leser.
Wie schon angekündigt wird dies der vorerst letzte Beitrag vor meiner Englandreise. Auch wenn mir dort Internet zur Verfügung stehen sollte, werde ich nichts bloggen. Dafür ist die Zeit dort leider zu begrenzt, außerdem sollte es ja kein Drama sein, wenn ich mal eine Woche lang nichts poste.
Nun, was gibt’s es eigentlich groß zu sagen? Seit Wochen, gar Monaten freue ich mich schon richtig auf diese Reise. In den letzten Tagen stieg die Spannung natürlich nochmal an. Die Vorbereitungen für die morgige Fahrt sind bereits in vollem Gange und so gut wie abgeschlossen.
Die Tasche ist (fast) gepackt.
Das Geld liegt bereit zum Ausgeben ;)
Und auf dem IPod befindet sich allerlei Musik, die eine entspannte Busfahrt garantieren sollte.
Im Grunde genommen war das auch schon alles, was ich vor der Reise noch sagen wollte^^
Zum krönenden Abschluss schreibe ich morgen noch zwei Tests, die Freude darüber ist so groß, dass ich dafür gar keine Worte finde. Ich bin einfach … sprachlos.
Nun ja, wie auch immer. Ich wünsche allen, die entweder in Dresden bleiben oder an einer anderen Studienfahrt teilnehmen sehr viel Spaß, meiner Mannschaft viel Erfolg beim Punktspiel ohne mich und ich freue mich auch schon auf die Zeit nach der Studienfahrt, denn dann sind Ferien und die werden schön :)
Bis dahin, liebe Grüße.
Lio
Montag, 8. August 2011
Feste Freundin
Hallooo Freunde,
hier kommt nun endlich der bereits angekündigte Urlaubsbeitrag zu Usedom, natürlich untermalt mit schönen Bildern, die ich während dieser Reise gemacht habe.
Los ging’s am Sonntag, den 24.07., Treff früh 6:45Uhr am Hauptbahnhof. Da so eine Zugfahrt eher unspannend beschrieben werden kann, lieber ein paar Bilder an dieser Stelle.
Am Bahnhof in Trassenheide angekommen liefen dann alle mit Gepäck zum Zeltplatz. Alle, außer ich, denn ich hatte mein Fahrrad dabei, um nach der Woche an einer kleinen Radtour mit weiteren Freunden teilzunehmen. Zu dem Thema komme ich später aber noch.
Danach wurden die Zelte aufgebaut, man richtete sich sein Wohngemach für die nächste Woche so gemütlich wie möglich ein, die WG-Zeit konnte praktisch beginnen.
Am ersten Tag habe ich leider keine weiteren Bilder gemacht, allerdings ging es abends dann noch zum Strand.
Der Montagmorgen begann für unsere Sportbegeisterten Camper relativ früh, denn sie wollten am Strand joggen gehen. Für die anderen – mich eingeschlossen – begann der Tag ca. 9Uhr. Das Frühstück von Brötchen und diversen Aufstrichen sollte sich während der Woche nicht ändern. An diesem Tag allerdings war es zum ersten Mal nötig, die Kocher anzuwerfen und Mittag selbst zuzubereiten. Mein Zelt bestehend aus Lars, Nils und mir gründete mit dem Nebenzelt bestehend aus Erika, Luzi und Sarah eine Zeltgemeinschaft, sozusagen eine WG unter zwei WGs. Unser erstes Essen war Rührei mit Würstchen. Lecker :)
Montagabend ging es dann wieder zum Strand, hier standen Musik, Plauderei und Abstinenz auf dem Plan. NOT, jedenfalls was Abstinenz angeht^^
Dienstag ging es bereits tagsüber an den Strand. Dort wurde ausgiebig Beachvolleyball gespielt, gebadet und entspannt.
Abends gönnte sich unsere Zeltgemeinschaft Wurst und Fleisch vom Grill.
Abends ging es natürlich wieder an den Strand, wobei ich diesmal relativ früh bereits mit einem anderen gegangen bin, weil uns die Müdigkeit etwas übermannte ;)
Der Mittwoch lief tagsüber ähnlich dem Vortag ab – Strand, Sonne, Baden…
Von diesem Tag habe ich leider kein einziges Foto, allerdings gab es zum Abendessen Königsberger Klopse mit Reis. Für mich und ein paar andere Freunde ging es außerdem noch ins Kino in den Film Source Code.
Kommen wir zu Donnerstag und damit dem Tag, an dem das Unglück begann.
Regen.
Den ganzen Tag. Regen. Nicht einmal der „wissenschaftlich nachgewiesene Fakt, dass es maximal sechseinhalb Stunden am Stück regnen kann“, konnte hier helfen :D
So beschäftigten wir uns in kleineren Grüppchen entweder beim Filme schauen, Musik hören, unterhalten und lachen.
Freitag – wieder Regen. So langsam kam selbst unser „wissenschaftlich nachgewiesene Fakt, dass es maximal sechseinhalb Stunden am Stück regnen kann“ ins Schwimmen (haha, was für ein Wortspiel :D).
Um uns etwas Aufzuwärmen liefen einige von uns in den nächsten Ort namens Zinnowitz. Dort suchten wir uns ein Café, welches für die nächsten Stunden von uns besetzt wurde.
Hier wurde unter anderem einigen Skat beigebracht.
Während es draußen etwa so aussah (auf unserem Zeltplatz, 4 Stunden nach dem Bild aus dem Café)
Und um die Zelte sah es genau so aus.
Der Spaß ging uns trotzdem nicht verloren, auch wenn es wirklich tierisch nass war und einige Zelte nicht ganz dicht hielten. Die Behausungen unserer Zeltgemeinschaft hielten zum Glück.
Samstag war für mich ein sehr entspannter Tag, weil ich fast die gesamte Zeit kränkelnd im Schlafsack verbracht habe. Am Anfang habe ich doch die Radtour erwähnt, die Sonntag losgehen sollte. Nun, ich beschloss diese nicht anzutreten, weil es mir Samstag wirklich nicht gut ging und ich dann keine Lust hatte, mich auf halber Strecke noch schlechter zu fühlen. Schade.
Den Anfang des Tages verbrachte ich mich ein paar weiteren Leuten von uns im Trocknerraum des Zeltplatzes. Da war es schön warm und vor allem trocken.
Ansonsten blieb der Samstag zumindest für mich relativ ereignislos.
Sonntag standen wir alle bereits verhältnismäßig früh auf und machten uns daran, die Zelte auszuräumen und abzubauen.
Nachdem das erledigt war fuhr ich als erster mit meinem Rad hinter unserem Autofahrer her zum Banhof und lud mit ihm sein Auto aus, in welchem wir bereits einiges an Gepäck verstaut hatten, damit das Fußvolk nicht so viel zu tragen hatte.
Schließlich kamen dann auch die Camper ohne Rad zum Bahnhof.
Bevor wir in den Zug einstiegen mussten wir uns noch von den beiden übrig geblieben Radfahrern Lars und Moritz verabschieden, sowie von Marcus und Desireé, die mit dem Auto nach Hause fuhren.
Die Rückfahrt war etwa so entspannt wie die Hinfahrt, auch wenn wir einen kleinen Umweg machen mussten. Verspätung der DB. Nein, damit hätten wir als letztes gerechnet.
Alles in allem war ein sehr schöner Urlaub. Die Größe der Gruppe von knapp 30 Leuten mag erschlagend klingen, jedoch war es einfach nur super, mit so vielen Freunden Urlaub zu machen.
Ich hoffe der kleine Urlaubsbericht hat euch gefallen und war nicht zu lang. Falls euch doch etwas nicht so zugesagt hat, schreibt das doch bitte in die Kommentare.
Ach ja, ganz fertig bin ich noch nicht. Der Titel mag für einige etwas verwirrend klingen, wo es doch die ganze Zeit um Usedom ging. Nun, ich mag es die Intention des Tiels erst am Ende des Beitrages preiszugeben.
Samstagabend war ich mit einigen Freunden in einer kleinen Bar und da habe ich sie gefunden. Genau jene. Die eine. Eben die feste Freundin. Das hat mich wirklich sehr gefreut.
Leider haben wir nicht wirklich zueinander gefunden, denn auf einen Eisbecher hatte ich so spät abends dann doch keine Lust mehr. Aber der Name war wirklich toll. Feste Freundin :)
So macht abends weggehen Spaß.
Gute Nacht Freunde.
Lio
hier kommt nun endlich der bereits angekündigte Urlaubsbeitrag zu Usedom, natürlich untermalt mit schönen Bildern, die ich während dieser Reise gemacht habe.
Los ging’s am Sonntag, den 24.07., Treff früh 6:45Uhr am Hauptbahnhof. Da so eine Zugfahrt eher unspannend beschrieben werden kann, lieber ein paar Bilder an dieser Stelle.
V.I.P.-Lounge
Man muss auch mal entspannen können.
Am Bahnhof in Trassenheide angekommen liefen dann alle mit Gepäck zum Zeltplatz. Alle, außer ich, denn ich hatte mein Fahrrad dabei, um nach der Woche an einer kleinen Radtour mit weiteren Freunden teilzunehmen. Zu dem Thema komme ich später aber noch.
Erster :P
Schlückchen weise kommen auch die anderen Helden an.
Danach wurden die Zelte aufgebaut, man richtete sich sein Wohngemach für die nächste Woche so gemütlich wie möglich ein, die WG-Zeit konnte praktisch beginnen.
Am ersten Tag habe ich leider keine weiteren Bilder gemacht, allerdings ging es abends dann noch zum Strand.
Der Montagmorgen begann für unsere Sportbegeisterten Camper relativ früh, denn sie wollten am Strand joggen gehen. Für die anderen – mich eingeschlossen – begann der Tag ca. 9Uhr. Das Frühstück von Brötchen und diversen Aufstrichen sollte sich während der Woche nicht ändern. An diesem Tag allerdings war es zum ersten Mal nötig, die Kocher anzuwerfen und Mittag selbst zuzubereiten. Mein Zelt bestehend aus Lars, Nils und mir gründete mit dem Nebenzelt bestehend aus Erika, Luzi und Sarah eine Zeltgemeinschaft, sozusagen eine WG unter zwei WGs. Unser erstes Essen war Rührei mit Würstchen. Lecker :)
Essen kochen XS
Auch den anderen schmeckt es
Montagabend ging es dann wieder zum Strand, hier standen Musik, Plauderei und Abstinenz auf dem Plan. NOT, jedenfalls was Abstinenz angeht^^
Dienstag ging es bereits tagsüber an den Strand. Dort wurde ausgiebig Beachvolleyball gespielt, gebadet und entspannt.
Abends gönnte sich unsere Zeltgemeinschaft Wurst und Fleisch vom Grill.
Grillen – ein Spaß für alle!
Der Herr im grauen Pullover, links neben dem Grillmeister war übrigens nur Dienstag da. Er ist ein Freund von Lars und hat bei uns einen Tag zur Durchreise nach Graal-Müritz verbracht.Beschweren kann ich mich nicht :D
Abends ging es natürlich wieder an den Strand, wobei ich diesmal relativ früh bereits mit einem anderen gegangen bin, weil uns die Müdigkeit etwas übermannte ;)
Der Mittwoch lief tagsüber ähnlich dem Vortag ab – Strand, Sonne, Baden…
Von diesem Tag habe ich leider kein einziges Foto, allerdings gab es zum Abendessen Königsberger Klopse mit Reis. Für mich und ein paar andere Freunde ging es außerdem noch ins Kino in den Film Source Code.
Kommen wir zu Donnerstag und damit dem Tag, an dem das Unglück begann.
Regen.
Den ganzen Tag. Regen. Nicht einmal der „wissenschaftlich nachgewiesene Fakt, dass es maximal sechseinhalb Stunden am Stück regnen kann“, konnte hier helfen :D
So beschäftigten wir uns in kleineren Grüppchen entweder beim Filme schauen, Musik hören, unterhalten und lachen.
Rapunzel – Neu verföhnt
Das Schwein macht Musik
Spannende Gespräche
Spaß
Freitag – wieder Regen. So langsam kam selbst unser „wissenschaftlich nachgewiesene Fakt, dass es maximal sechseinhalb Stunden am Stück regnen kann“ ins Schwimmen (haha, was für ein Wortspiel :D).
Um uns etwas Aufzuwärmen liefen einige von uns in den nächsten Ort namens Zinnowitz. Dort suchten wir uns ein Café, welches für die nächsten Stunden von uns besetzt wurde.
Hier wurde unter anderem einigen Skat beigebracht.
Während es draußen etwa so aussah (auf unserem Zeltplatz, 4 Stunden nach dem Bild aus dem Café)
Und um die Zelte sah es genau so aus.
Der Spaß ging uns trotzdem nicht verloren, auch wenn es wirklich tierisch nass war und einige Zelte nicht ganz dicht hielten. Die Behausungen unserer Zeltgemeinschaft hielten zum Glück.
Samstag war für mich ein sehr entspannter Tag, weil ich fast die gesamte Zeit kränkelnd im Schlafsack verbracht habe. Am Anfang habe ich doch die Radtour erwähnt, die Sonntag losgehen sollte. Nun, ich beschloss diese nicht anzutreten, weil es mir Samstag wirklich nicht gut ging und ich dann keine Lust hatte, mich auf halber Strecke noch schlechter zu fühlen. Schade.
Den Anfang des Tages verbrachte ich mich ein paar weiteren Leuten von uns im Trocknerraum des Zeltplatzes. Da war es schön warm und vor allem trocken.
Ein kleines Nickerchen hat noch keinem geschadet.
Ansonsten blieb der Samstag zumindest für mich relativ ereignislos.
Sonntag standen wir alle bereits verhältnismäßig früh auf und machten uns daran, die Zelte auszuräumen und abzubauen.
Nachdem das erledigt war fuhr ich als erster mit meinem Rad hinter unserem Autofahrer her zum Banhof und lud mit ihm sein Auto aus, in welchem wir bereits einiges an Gepäck verstaut hatten, damit das Fußvolk nicht so viel zu tragen hatte.
Schließlich kamen dann auch die Camper ohne Rad zum Bahnhof.
Bevor wir in den Zug einstiegen mussten wir uns noch von den beiden übrig geblieben Radfahrern Lars und Moritz verabschieden, sowie von Marcus und Desireé, die mit dem Auto nach Hause fuhren.
Die Rückfahrt war etwa so entspannt wie die Hinfahrt, auch wenn wir einen kleinen Umweg machen mussten. Verspätung der DB. Nein, damit hätten wir als letztes gerechnet.
Das einsamste Fahrrad der Welt.
Alles in allem war ein sehr schöner Urlaub. Die Größe der Gruppe von knapp 30 Leuten mag erschlagend klingen, jedoch war es einfach nur super, mit so vielen Freunden Urlaub zu machen.
Ich hoffe der kleine Urlaubsbericht hat euch gefallen und war nicht zu lang. Falls euch doch etwas nicht so zugesagt hat, schreibt das doch bitte in die Kommentare.
Ach ja, ganz fertig bin ich noch nicht. Der Titel mag für einige etwas verwirrend klingen, wo es doch die ganze Zeit um Usedom ging. Nun, ich mag es die Intention des Tiels erst am Ende des Beitrages preiszugeben.
Samstagabend war ich mit einigen Freunden in einer kleinen Bar und da habe ich sie gefunden. Genau jene. Die eine. Eben die feste Freundin. Das hat mich wirklich sehr gefreut.
Leider haben wir nicht wirklich zueinander gefunden, denn auf einen Eisbecher hatte ich so spät abends dann doch keine Lust mehr. Aber der Name war wirklich toll. Feste Freundin :)
So macht abends weggehen Spaß.
Gute Nacht Freunde.
Lio
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